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– oder bei der twitter-#lesestunde mitmachen.

twitter ist ein einziger „gehirnstürm“. im sekundentakt werden „tweet“-tasten gedrückt, im sekundentakt reihen sich ideen an andere ideen. und dieser pool an gedanken macht es möglich, dass die grandiosesten pläne das licht der (t)welt erblicken – so auch @hoch21-s idee von einer #lesestunde, die das virtuelle getwittere auflockern soll und ein wenig menschliche realität zwischen online geschriebene buchstaben bringt.

die #lesestunde funktioniert folgendermaßen:

1. ich beschließe vorzulesen und wähle ein oder zwei bücher/texte/schriftstücke aus, die ich lesen möchte.
2. ich melde mich bei @hoch21 und gebe bekannt, was ich lesen möchte – bei mir gibt’s „gut gegen nordwind“ oder verschiedene märchen zu hören.
3. @hoch21 setzt mich auf seine liste.
4. jemand, der mich lesen hören möchte, meldet sich bei mir per direct message oder reply auf twitter.
5. wir machen uns aus, ob wir einander per telefon oder skype hören; außerdem wann gelesen wird und was.
6. man setzt die #lesestunde in die tat um.

(wenn euch diese erklärung zu kryptisch war, findet ihr auch hier noch eine.)

mitmachen kann prinzipiell jeder, einen twitteraccount zu haben wäre natürlich von vorteil.

nun aber zum spannenden punkt 6, zum „in die tat umsetzen“: ein gut geglückter selbstversuch.
ich hab mich also am montag mit „gut gegen nordwind“ von daniel glattauer und diversen grimm-märchen in @hoch21-s liste geschlichen, ein bisschen via twitter promotet, dass ich lese, und schließlich auch anfragen bekommen. trotz einiger startschwierigkeiten, vermutlich feiertagsbedingt, funktionierte das ganz großartig – dem @bauerlukas las ich am montag märchen vor. und weil es ja nur einen ungefähren ablauf gibt, las nicht nur ICH vor, sondern schlussendlich auch der eigentlich zuhörende: und zwar pr-artikel aus dem stadtmagazin grazetta. klingt komisch, ist aber so. und war tatsächlich grenzgenial. auch auch am dienstag habe ich wieder gelesen, und ebenfalls mittwoch. das spiel hat gewissen suchtfaktor.

kommunikation fließt eben – wohin sie will. das funktioniert natürlich akkustisch wesentlich einfacher als – wie auf twitter – auf 140 zeichen beschränkt. @hoch21-s idee trägt, wenn man so will, zur besseren vernetzung bei, wenn es auch bloß eine spaßige aktion ist. sie überträgt virtuelles in die offline-welt – aus virtualität und artifizialität wachsen reale echtzeitgespräche, man lernt menschen hinter twitter-accounts kennen, wenn man es nur zulässt. durchaus ein erlebnis wert. oder zwei. oder drei.

und ich lese heute wieder.

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Ein Kommentar zu “twitter: event #lesestunde – wer hören will, muss fühlen.

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